Renato Gómez: aus Oileau (tRpode, Lima, 2004)
Beitrag im Rahmen der Diskussionsreihe edit ecopoetics
auf einer weißen platte der langgestreckte körper irgendeines tiers.
seine augen auf sein gegenüber gerichtet, der schnabel wachsam, mast des kopfes.
wägen und kontakt soweit es dem flügel möglich ist, jeglichem flügel.
der himmel als ausdehnung der erde; in dieser laub und trockne quecke aufgelöst.
verpackungen und brandzeichen fasern verbinden sich in stücken, ausgrabungen und schlichte texturen
zwischen denen alles sich abspielt – ereignis im staub: federn. alle vokale
in einem einzigen tier / die einheit des anfangs in einer einzigen bestie unendlich oft.
*
was macht einen vogel aus wenn es nicht der schnabel ist, die flügel
das unheilvolle abprallen von ast zu ast,
der fehlgeschlagene versuch die welke oberfläche einer erde wegzurupfen, gefüllt von fetten würmern, ruhelosen
und glatten; so ihr gang durch die schlacke und bockiger fluss zwischen den schritten irgendeines
anderen tiers das draußen erwacht, die flügel und schnäbel von einer gewissen figur aus umringt von sich selbst
(unbewohnt in ihren bedenken) – in den höfen wo der strich des regens seidig
die schneide neuer flügel zeichnet, vergänglich.
*
und die füße der vögel – sehnige schienbeine mit in knoten angedeuteter haut.
der ursprung gewisser niedrigster greifer, zuweilen unsichtbar – sind sie nicht die spur eines sterns
in stücke geschlagen, verteilt in den wipfeln durch einen monströsen flügelschlag der verknüpfungen zeitigt,
runzlige kernstücke vom efeu her wegfegt und einen gewissen spalt dunkelviolett vor moos,
zwischen den felsen, verstärkt durch das laub irgendeines anderen asts
der mit dem fallen nicht aufhört.
*
ein bräunlicher triller beschwichtigt die quecke.
das knarren und quadratur leichter krüppel
erfrischt während es licht filtert zu den feuchten knospen:
eine lage satelliten die hektisch am hellichten tag oszillieren – und verliert hall; verwandelt sich
nüchtern in sturzwellen aus staub. lähmt den schaum der von einer gestutzten zunge quillt und wird reflektiert,
den schnabel geöffnet, beim dringen in die fallen eines weiteren starren morgen.
*
aber jener umriss wo die krumen eindicken heißt nicht tag
vielleicht kraut regierend in den glasfugen durch die
ein hellblauer streifen stimmlosen lichts dringt, beinahe leer an natur.
es verhält sich aber so dass nur an bestimmten umrissen, wo das zischen
aller dinge beginnt, die fülle unseren vorwürfen
widersteht und uns nichts sagt: mere saitenspannung,
aufgrund desselben fehlers vermutet jedes ding bis zum nächsten tag.
*
wenn der flügel das schöpfrad in vollem sturz streifte, als mitriss entbündelung oder konsistenz
desselben flugs und an den kampf verloren, an den kraftlosen kontakt eines anderen größeren flügels,
eines perfekten vielleicht, so riesig dass die aura unendlich ventrikel verbreitete,
derart beschnitten das schöpfrad, freiliegend der erste wendearm, während alles
was sich berührt und vereint stirbt, gefangen in den nebenstehenden stämmen die beim fehler unseres
unnützen geschlechts verfallen, von diesem schmalen hohlraum aus gegen denselben westen,
wo kaum der gestreckte flügel irgendeines tiers vom fehlenden leben gottes überzeugt,
das zweite ende des tages.
*
eine geradlinige trasse zum knochen des orbits beruhigt uns in ungleichem maße
nicht im verlauf von begebenheiten die wir unermüdlich in angriff nehmen gleichwohl
in der unwissenheit und gewohnheit endet und verliert sich das begehren
die oberflächen und ränder, jede veränderung von farbe und lautstärke.
*
kurze kreaturen mit flügeln die sich auf vier beinen dahinschleppen und zudem
zwei haben um auf erde zu springen während ein anderes tier
mit flügeln das keine beine hat das geräusch zersetzt indem es sich völlig kaputtmacht.
*
als der vogel stößt ohne sich zu zerstören, ohne sich in glanzvollen
ähnlichkeitsfiltern gegossen über weißem sand abzuzeichnen: als der vogel stößt
klirren stätten – das morgenrot läuft unter einer heftigen gier auf grund / sein schlaffes gewicht
füttert labbrige wellbleche aus; als der vogel stößt ohne sich zu zerstören,
wer griffe besser die materie an wenn nicht dieser missklang,
die vergeblichen töne eines intakten himmels
der sich niemals gehört.
*
ich bringe den steilen flügel ans feuer.
beim versuch fasse ich unser erlernen zusammen:
unsere blassen heldentaten von kraut und staubblättern, lapidar auf einem hang
hellblau von karfunkeln und ein knoten der alles befreit,
kohärente abfolge von innereien zum ordinären
sinnesfluss gegen das universum.
gerüst ist die luft unserer gruben über stacheln und knollen,
das krause kraut regiert das glas das dieses harmonische
licht fremder natur durchseiht.
*
an der tränke vermutete ich erlernen;
jetzt rußen die falschen schwungfelder. versenkt in einen schritt wiederholen wir im kreis
die flussläufe eines eingeschläferten und faden geistes. nichts bleibt mehr von der streckung des flügel.
eine bevorstehende musik die die ordnung des körpers ohne den körper enthalte,
der geist auf einer platte aus chrom auf der die formen gottes dösen
um ding zu werden; staub oder schlafsand der hauchzart fällt
und das gesicht krümmt unter dem eindruck irgendeiner unaufmerksamkeit.
*
und zur stunde unseres todes
bilden die schlupftüren des himmels einen umgekehrten gipfel, unförmig,
verscharrt durch matrizen, die sich dem vorzeichen öffnen, zurückgeworfen scheint
der erste aufenthalt wenn der körper seine haspen sabotiert – verloren folgt
die ruhe dem wunder – sei’s uns vergönnt ein für allemal zu gehen, so niemals gewillt
das tiefe eintauchen in was uns gegensätzlich macht,
nachfolger der ersten masse fetter würmer die diese ebne erde füllten,
wirkungsloser mörtel, gestreckter flügel irgendeines gebrochenen tiers
am rande aller sterne.
Übersetzung: Léonce W. Lupette, Buenos Aires, September/Oktober 2012
Onlinebeitrag im Rahmen der Lyrikkritik-Reihe edit ecopoetics
- in Kooperation mit der Zeitschrift edit - papier für neue texte
die Diskussion dieses Gedichts sowie weiterer Ecopoetics-Beiträge ist diesmal via wordpress möglich
Ursprungstext // Renato Gómez: aus Oileau
sobre una lámina blanca el cuerpo extendido de algún animal.
sus ojos asestando a sus opuestos, el pico atento, mástil de la cabeza.
mediación y contacto tanto sea probable el ala, cualquier ala.
el firmamento como extensión de la tierra; en esta hojarasca y grama seca fundidas.
envoltorios y yerras fibras se combinan en retazos, exhumación y texturas simples
entre las que todo acontece – incidencia en la tierra: plumas. todas las vocales
en un solo animal / la unidad del principio en una sola bestia infinitas veces.
*
qué define a un pájaro sino es el pico, las alas
el aciago rebote de rama en rama,
el fallido intento de arrancar la superficie mustia de una tierra plagada por gusanos grasos, inquietos
y lisos; así su marcha por la escoria y flujo encabritado entre los pasos de algún
otro animal que amanece al aire, las alas y picos desde cierta figura cercada de sí misma
(deshabitada en sus rescoldos) – en los patios donde el trazo de la lluvia delinea
sedosamente el filo de nuevas alas, perecederas.
*
y las patas de los pájaros – fibrosas tibias de piel esbozada en nudos.
el origen de ciertos garfios ínfimos, acaso invisibles – no serán el rastro de alguna estrella
hecha pedazos, esparcida en las copas por una aletada monstruosa que genera enlaces,
núcleos rugosos desde la hiedra enjuga y cierta grieta amoratada por el musgo,
entre los roquedales, pronunciada por los folios de alguna otra rama
que no cesa en su caída.
*
un gorjeo bruno aquieta la grama.
el chasquido y cuadratura de livianos zopos
refresca mientras filtra luz hacia las húmedas yemas:
un estrato de satélites que oscilan agitados bajo pleno día – y pierde resonancia; se torna
escueto en marejadas de polvo. entorpece la espuma que discurre por una lengua trunca y reverbera,
abierto el pico, calando los cepos de otro inerte mañana.
*
pero aquel contorno donde cuajan las migas no se llama día
acaso hierba regente en las junturas de vidrio por donde
cala una franja celeste de luz afónica, casi vacía en naturaleza.
pero es que sólo en ciertos contornos, donde empieza el siseo
de todas las cosas, la plenitud se resiste a padecer nuestros
reproches y nos dice nada: mera tensión de cuerdas,
sobre el mismo error supuesta cada cosa hacia el siguiente día.
*
si el ala rozara la noria a pleno descenso, a suerte de arrastre desglose o consistencia
del mismo vuelo apaciguado y perdido a la lucha, al lánguido contacto de un otra ala mayor,
acaso perfecta, tan enorme que el aura propague ventrículos infinitamente,
así cercenada la noria, descubierto el brazo invertido primero, mientras todo
lo que se toca y junta muere, presa en las contiguas cepas que declinan al error
de nuestra inútil progenie, desde esta cavidad estrecha contra el mismo poniente,
donde apenas el ala recta de algún animal cerciora la vida faltante de dios,
el segundo final del día.
*
una línea recta al hueso de la órbita nos tranquiliza en proporciones desiguales
no es en el transcurrir de hechos que acometemos sin descanso sin embargo
es en la insipiencia y costumbre que acaba y se pierde el deseo
las superficies y bordes, cada cambio de color y volumen.
*
breves criaturas con alas que se arrastran sobre cuatro patas y además
tienen dos para saltar por tierra en tanto que otro animal
de alas que no tiene patas descompone el sonido haciéndose trizas.
*
al pulsar el pájaro sin destruirse, sin asomar en preclaros
filtros de similitud regados por sobre arena blanca: al pulsar el pájaro
tintinean yacijas – la aurora encalla bajo una extensa gula / su peso laxo
reviste calaminas fofas; al pulsar el pájaro sin destruirse,
quién mejor embiste la materia sino esta disonancia,
los tonos vanos de un cielo intacto
que jamás se pertenece.
*
acerco el ala fulminante al fuego.
bajo el intento resumo nuestro aprendizaje:
una pálida gesta de hierba y estambres, lapidaria sobre un flanco
celeste de carbunclos y un nudo que a todo libera,
coherente sucesión de despojos hacia el flujo
ordinario de sentidos contra el universo.
andamiaje es el aire de nuestras fosas por sobre espinas y bulbos,
la hierba encrespada rige al vidrio que cuela
esta luz armoniosa de extraña naturaleza.
*
junto al bebedero suponía aprendizaje;
ahora tiznan las remeras falsas. sumidos en un paso repetimos circular
los cauces de un espíritu aletargado y soso. nada queda ya de la extensión del ala.
una música inminente que contenga el orden del cuerpo sin el cuerpo,
el espíritu sobre una lámina de cromo en la que asestan las formas de dios
para volverse cosa; polvo o legaña que cae delicada
y curva el rostro bajo la apariencia de algún descuido.
*
y en la hora de nuestra muerte,
los postigos del cielo integran una cúspide inversa, informe,
soterrada por matrices abiertas al augurio, devuelta parece
la estancia primera cuando el cuerpo sabotea sus goznes – perdida la calma
sucede al milagro – séanos dado partir una sola vez para siempre, así jamás dispuesta
la profunda inmersión en lo que nos hace contrarios,
sucesores de la primera masa de gusanos grasos que plagaron esta tierra lisa,
inoperante argamasa, ala recta de algún animal fundido
a la orilla de todas las estrellas.